Ein Jahresrückblick über Finanzen, Familie, Selbstständigkeit und persönliches Wachstum.
2025 war kein leises Jahr. Kein Jahr zum Abhaken, kein Jahr für glatte Erfolge oder klare Linien. Es war ein Jahr voller Gegensätze, voller Bewegung, voller innerer und äußerer Prozesse. Ein Jahr, das mich getragen, gefordert, überfordert, wachsen lassen und an manchen Stellen auch ziemlich müde gemacht hat.
Wenn ich heute auf dieses Jahr zurückblicke, dann sehe ich nicht nur Projekte, Zahlen oder Meilensteine. Ich sehe meine Kinder, die größer geworden sind. Ich sehe Entscheidungen, die sich richtig angefühlt haben und andere, die wehgetan haben, aber notwendig waren. Ich sehe Momente, in denen ich dachte: Ich kann nicht mehr. Und genauso viele, in denen ich gemerkt habe: Doch, ich kann und ich gehe weiter.
Dieser Jahresrückblick ist deshalb kein klassischer Rückblick auf Ziele und Ergebnisse. Er ist ein ehrlicher Blick auf das, was war. Auf Finanzen, Familie, Selbstständigkeit und persönliches Wachstum. Auf ein Jahr, in dem sich vieles verschoben hat, in dem nicht alles aufgegangen ist, aber sehr viel Sinn ergeben hat, manchmal erst im Nachhinein.
Ich habe 2025 viel ausprobiert, viel gelernt und auch viel ausgehalten. Ich habe mich hinterfragt, mich neu sortiert und an manchen Stellen ganz bewusst entschieden, Dinge nicht mehr mitzunehmen. Gleichzeitig sind Themen größer geworden, klarer, lauter. Vor allem eines: meine Haltung zu Geld, zu Verantwortung und zu finanzieller Bildung, nicht nur für Erwachsene, sondern ganz besonders für Kinder.
Dieser Text ist lang und das ist Absicht.
Weil dieses Jahr nicht in ein paar Absätze gepasst hätte.
Weil Schreiben für mich auch Verarbeiten ist.
Und weil dieser Rückblick für mich einen Schlusspunkt setzt, für 2025.
Und für alles, was dieses Jahr mit mir gemacht hat.
Mit welchen Zielen ich in 2025 gestartet bin und was daraus geworden ist
Zu Beginn des Jahres hatte ich klare Vorstellungen davon, was ich mir für 2025 vorgenommen hatte. Ziele, Wünsche, Ideen, manches davon sehr konkret, anderes eher als Gefühl oder Richtung. Wenn ich heute darauf zurückblicke, dann merke ich schnell: Nicht alles ist so gekommen, wie ich es geplant hatte. Aber vieles ist genau so gewachsen, wie es wachsen musste.
Einige Ziele habe ich erreicht, andere nicht. Manche haben sich verändert, sind größer geworden oder haben mich auf ganz andere Wege geführt, als ich es ursprünglich gedacht hatte. Dieser Rückblick ist deshalb kein Abhaken von To-do-Listen, sondern ein ehrlicher Blick darauf, was aus meinen Zielen geworden ist und was 2025 daraus gemacht hat.
Das Taschengeldbuch für Kinder veröffentlichen
Eines meiner größten Ziele für 2025 war es, mein Taschengeldbuch endlich zu veröffentlichen. Die Idee begleitet mich schon lange: Kinder frühzeitig für den Umgang mit Geld zu begeistern und finanzielle Bildung spielerisch, alltagstauglich und ohne erhobenen Zeigefinger zu vermitteln.
Veröffentlicht habe ich das Buch in 2025 allerdings noch nicht. Stattdessen wurde es zu einem der größten und ehrlich gesagt auch herausforderndsten Themen meines gesamten Jahres. Die Finanzierung über eine Crowdfunding-Kampagne hat mich deutlich mehr gefordert, als ich es mir im Vorfeld hätte vorstellen können. Emotional, zeitlich, mental.
Dieses Projekt hat mir alles abverlangt. Es war ein Wechselbad aus Euphorie, Zweifeln, Dankbarkeit, Überforderung und echtem Stolz. Ich bin mehrfach an meine Grenzen gekommen. Gleichzeitig habe ich eine unglaubliche Unterstützung erlebt: von Menschen, die an diese Idee geglaubt haben und dazu beigetragen haben, dass dieses Buch Wirklichkeit werden kann.
Auch wenn das Ziel „Veröffentlichung in 2025“ formal nicht erreicht wurde, ist dieses Buchprojekt eines meiner absoluten Highlights des Jahres. Positiv wie negativ. Und es ist klar: Das Taschengeldbuch ist mein großes Hauptprojekt für 2026. Ich freue mich riesig darauf, dieses Thema weiter groß zu machen und endlich in die Welt zu bringen.
Eine Speaker-Ausbildung anfangen
Ich bin mit dem Wunsch ins Jahr 2025 gestartet, eine Speaker-Ausbildung zu beginnen, um meine Botschaft noch kraftvoller nach außen zu tragen. Dieses Ziel habe ich nicht erreicht und ich habe es im Laufe des Jahres ehrlich gesagt komplett aus dem Blick verloren.
Nicht, weil es mir nicht wichtig wäre. Sondern weil andere Themen meine Aufmerksamkeit stärker gebunden haben. Gleichzeitig habe ich 2025 gemerkt, dass mir das Sprechen vor Menschen längst nicht mehr schwerfällt. Im Gegenteil: Ich rede gerne. Ich stehe gerne vor Gruppen. Und vor allem habe ich gelernt, dass Authentizität mein größter Hebel ist.
Ich habe keine Angst mehr davor, vor Menschen zu sprechen, weil ich gemerkt habe, dass ich niemand sein muss, der ich nicht bin. Ich rede so, wie ich bin und genau das funktioniert.
Die Speaker-Ausbildung ist damit nicht vom Tisch. Im Gegenteil: Für 2026 stehen bereits erste Vorträge an, und ich weiß, dass ich meine sprachlichen Skills weiterentwickeln möchte. Dieses Ziel habe ich nicht erfüllt, aber es hat sich weiterentwickelt.
Neue Shop-Produkte entwickeln
Mein Wunsch, meinen Shop weiter auszubauen und neue Produkte zu entwickeln, ist 2025 leider ziemlich in den Hintergrund gerückt. Ideen habe ich nach wie vor viele. Der Kopf ist voll.
Was gefehlt hat, war Zeit. Und ehrlicherweise auch Kapazität. 2025 war kein Jahr, in dem alles gleichzeitig ging. Ich musste priorisieren und das habe ich getan.
Dieses Ziel nehme ich mit nach 2026. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil ich weiß, dass hier noch viel Potenzial liegt. Es war kein Nein. Es war ein „noch nicht“.
Mindestens einmal im Monat bloggen
Dieses Ziel habe ich erreicht und es hat mir unglaublich viel Freude gemacht. Ich habe 2025 insgesamt zwölf Blogartikel veröffentlicht und gemerkt, wie sehr mir dieses Format liegt. Das Schreiben, das Sortieren von Gedanken, das In-die-Tiefe-Gehen – all das macht mir Spaß. Der Blog ist für mich ein Ort geworden, an dem ich Themen anders aufgreifen kann als in Social Media. Ruhiger. Ausführlicher. Ehrlicher.
Dieses Ziel hat mir nicht nur Struktur gegeben, sondern auch gezeigt, wie wichtig es mir ist, meine Inhalte nicht nur schnell, sondern nachhaltig zu teilen.
Ein TV-Format starten
Ein eigenes TV-Format war einer meiner großen Träume für 2025. Umgesetzt habe ich dieses Ziel nicht und das lag vor allem daran, dass ich es nicht konsequent verfolgt habe.
Gleichzeitig hat sich gegen Ende des Jahres etwas ergeben, womit ich so nicht gerechnet hätte. Ohne zu viel vorwegzunehmen: 2026 wird es im Bereich Fernsehen etwas geben. Vielleicht anders als ursprünglich gedacht. Aber es kommt etwas und allein das fühlt sich gerade sehr besonders an.
Wer weiß, wohin sich das entwickelt. Ich bin gespannt und ich freue mich riesig darauf.
Werbeanzeigen (Ads) lernen
Dieses Ziel habe ich erreicht und ich bin richtig froh darüber. Anfang 2025 habe ich einen Kurs bei Funnel Fox gestartet und mich intensiv mit dem Thema Werbeanzeigen beschäftigt.
Das war zeitintensiv, teilweise anstrengend, aber extrem wertvoll. Ich bin ein großer Fan davon, Dinge selbst zu verstehen. Nicht blind abzugeben, sondern die Grundlagen zu kennen. Genau das predige ich in meinen Workshops und genau das habe ich hier umgesetzt.
Das Wissen hilft mir heute, meine Angebote gezielt sichtbar zu machen, meine E-Mail-Liste kontinuierlich aufzubauen und Entscheidungen nicht aus dem Bauch, sondern mit Verständnis zu treffen. Dieses Ziel hat sich für mich absolut gelohnt.
Meine Community weiter stärken und inspirieren
Dieses Ziel habe ich vollkommen erreicht. 2025 war für mich, gemessen an meinen eigenen Maßstäben, ein starkes Jahr in Sachen Community-Wachstum. Ja, andere mögen über meine Follower-Zahlen lachen. Ich tue es nicht. Ich bin dankbar für jede einzelne Person, die mir folgt, mitliest, kommentiert oder meine Inhalte teilt.
Ich habe 2025 nicht nur Instagram weiter bespielt, sondern auch LinkedIn regelmäßiger genutzt, Facebook stärker eingebunden und ganz nebenbei sogar einen YouTube-Kanal gestartet. Der steht zwar noch am Anfang, wird mich aber definitiv 2026 begleiten.
Was mir besonders wichtig ist: Es geht mir nicht nur um Reichweite. Es geht um Verbindung, um Austausch, um echtes Interesse an dem, was ich tue und warum ich es tue.
Wenn ich mir meine Ziele für 2025 heute anschaue, dann sehe ich kein klares „erreicht“ oder „nicht erreicht“. Ich sehe ein Jahr, in dem sich Dinge verschoben haben, größer geworden sind oder erst auf den zweiten Blick Sinn ergeben haben. 2025 war kein Jahr für Häkchen auf To-do-Listen, sondern eines, in dem ich viel ausprobiert, gelernt und ausgehalten habe. Und genau das zeigt sich auch in den Themen und Momenten, die dieses Jahr geprägt haben.
Meine Themen & Highlights in 2025
Meine Kinder, mein größtes Highlight 2025
Wenn ich an 2025 denke, dann sind es zuerst meine Kinder, ganz klar.
Dieses Jahr war eines dieser Jahre, in denen einem plötzlich bewusst wird, wie schnell alles geht und wie viel sich gleichzeitig verändert.
Meine große Tochter hat in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. Ich war auf dem Abiball, habe sie dort stehen sehen, bereit für ihr eigenes Leben, und mir ist in diesem Moment einmal mehr das Herz aufgegangen. Dieses Gefühl, wenn man realisiert, dass da jetzt ein Mensch steht, der seinen eigenen Weg geht, war überwältigend und berührend.
Gleichzeitig war sie 2025 nicht nur meine Tochter, sondern an vielen Stellen auch Teil meines Alltags und meines Business. Sie hat mir beim Verpacken von Bestellungen geholfen, stand mit mir vor der Kamera, hat mit mir Reels gedreht, mal ernsthaft, mal augenzwinkernd und manchmal auch mit einem liebevollen Augenzwinkern auf meine Kosten. Diese gemeinsamen Momente waren leicht, ehrlich und unglaublich wertvoll. Sie haben mir einmal mehr gezeigt, wie sehr sich Arbeit und Leben bei mir miteinander verweben dürfen, ohne dass sich etwas davon falsch anfühlt.
Mein Sohn Lui war 2025 einfach eine Granate.
Was wir in diesem Jahr gemeinsam erlebt haben, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. Besonders die vielen Gespräche rund um unser Taschengeld-System waren etwas ganz Besonderes. Zu sehen, wie selbstverständlich Geld, Sparen und Planen für ihn geworden sind, berührt mich sehr.
Aus genau diesen Momenten ist 2025 auch der Taschengeldplaner entstanden. Weil Lui gesehen hat, wie ich meine eigenen Finanzen plane, wollte er plötzlich auch einen Planer für sich haben. Dass daraus am Ende ein echtes Produkt geworden ist, hatte ich zwischenzeitlich selbst fast vergessen und es jetzt in den Fotos wiederzufinden, war ein wunderschöner Reminder dafür, wie sehr Kinder inspirieren können, wenn man sie einfach mitnimmt.
Ich sehe Videos, in denen Mia ihm beim Zählen seiner Spargläser hilft, ihn unterstützt und motiviert. Ich sehe Aufnahmen, in denen Lui und ich gemeinsam vor meinem Depot sitzen und uns anschauen, wie sich Aktien und ETFs entwickelt haben, und darüber sprechen, warum manche Dinge steigen und andere fallen. Und ich sehe viele Momente, in denen wir beide in der Küche sitzen: er mit seinen Spargläsern und seinem Taschengeldplaner, ich mit meiner eigenen Finanzplanung. Diese Situationen liefen parallel, ganz selbstverständlich und ohne großes Tamtam, einfach als Teil unseres Alltags.
Es waren nicht nur die großen Ereignisse, die dieses Jahr geprägt haben, sondern auch all die kleinen Dinge. Lui’s erste Klassenfahrt für drei Tage zum Beispiel, mit Aufregung, Stolz und einem Herzen, das gleichzeitig lachen und loslassen musste. Unzählige Freibadbesuche, Eis essen, Trampolinparks, in denen er sich völlig verausgabt hat. Oder die vielen Lego-Stunden, in denen ich selbst gemerkt habe, wie sehr mich seine Begeisterung wieder angesteckt hat und wie wertvoll diese ruhigen, gemeinsamen Zeiten sind.
Im Sommer haben wir seinen siebten Geburtstag gefeiert, mit Traumwetter, vielen Freunden und einem Tag, der einfach rundum schön war. Gegen Ende des Jahres waren beide Kinder dann auch bei der Kinderbuchkampagne mit vollem Herzen dabei. Sie haben Videos mit aufgenommen, sich Gedanken gemacht, wie sie helfen können, und gezeigt, dass dieses Projekt nicht nur meins ist, sondern irgendwie auch ein Stück von uns allen.
Besonders berührt hat mich unsere Weihnachtssparglas-Challenge. Im Jahr davor hab ich sie noch alleine gemacht, 2025 wollten beide Kinder unbedingt mithelfen. Sie haben von ihrem eigenen Taschengeld immer wieder etwas in das gemeinsame Glas gelegt, nicht weil sie mussten, sondern weil sie wollten und verstanden haben, worum es geht.
Ja, bei uns dreht sich vieles um Geld. Aber nicht im Sinne von Zahlen, Druck oder Verzicht, sondern als etwas, das ganz selbstverständlich zum Leben dazugehört und das wir offen, gemeinsam und ohne Berührungsängste leben.
Wenn ich auf dieses Jahr mit meinen Kindern zurückblicke, dann bin ich vor allem eines: unglaublich stolz und sehr, sehr dankbar.

Das Kinderbuchprojekt, mein größtes inneres Auf und Ab in 2025
Wenn ich ein Projekt benennen müsste, das mein Jahr 2025 durchgehend geprägt hat, dann ist es dieses Kinderbuch. Es begann im Mai und hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Bis heute nicht. Dieses Projekt hat sich durch mein gesamtes Jahr gezogen und mich in einer Intensität begleitet, mit der ich so nicht gerechnet hatte.
Von Anfang an war mir wichtig, dass dieses Buch etwas Echtes wird. Kein schnell zusammengeklicktes Produkt, nichts KI-Generiertes, nichts Beliebiges. Ich wollte etwas Handwerkliches, etwas mit Tiefe und Charakter. Etwas, das man sieht und fühlt. Mit Sandra Viehweg, der Illustratorin, habe ich genau das gefunden. Ihre Aquarellzeichnungen entstehen per Hand und bringen eine Wärme und Lebendigkeit mit, die perfekt zu dieser Geschichte passen. Allein dieser Anspruch hat viele Gespräche, Abstimmungen und Entscheidungen gebraucht, aber er war für mich nicht verhandelbar.
Im Laufe des Sommers stand der Coverentwurf, und relativ schnell wurde mir klar, dass ich dieses Buch nicht einfach aus eigener Tasche finanzieren kann. Illustration, Lektorat, Druck, Versand und Mehrwertsteuer mussten realistisch kalkuliert werden. Deshalb habe ich mich entschieden, das Projekt über eine Crowdfunding-Kampagne umzusetzen. Nicht, weil ich das besonders mutig fand, sondern weil es die einzige realistische Möglichkeit war, dieses Buch überhaupt auf den Weg zu bringen.
Ab August habe ich mich intensiv mit dem Thema Crowdfunding beschäftigt, ohne Vorerfahrung und ohne wirklichen Plan. Am 19. September ging die Kampagne online, und ich habe vollkommen unterschätzt, was das bedeutet. Ich bin mit einer Mindestfinanzierung von 12.500 Euro gestartet und war ehrlich davon überzeugt, dass sich dieses Geld vergleichsweise schnell einsammeln lässt, weil das Thema so relevant ist. Ich habe gedacht, wenn nur ein kleiner Teil der vielen Menschen, die mir folgen, ein paar Euro gibt, dann ist das machbar. Diese Rechnung ist nicht aufgegangen.
Crowdfunding bedeutet Sichtbarkeit, und zwar eine sehr konsequente, laute und dauerhafte Sichtbarkeit. Es reicht nicht, ein gutes Projekt zu haben. Man muss darüber reden, immer wieder, in unterschiedlichsten Kontexten und auf verschiedensten Kanälen. Ich habe das unterschätzt und bin damit ziemlich hart auf dem Boden der Realität gelandet.
Was diese Kampagne mit mir gemacht hat, war intensiv. Emotional, mental und auch menschlich. Ich habe hunderte von Mails geschrieben, an Ministerien, Schulen, Kindergärten, große Finanz Accounts und bekannte Persönlichkeiten. In jede einzelne Anfrage ist viel Herzblut geflossen, und sehr oft kam nicht einmal eine Antwort. Das hat mich getroffen, mehr als ich erwartet hätte.
Besonders schmerzhaft war die Erfahrung, dass Menschen, die im Vorfeld von diesem Projekt wussten und mir ihre Unterstützung zugesagt hatten, sich plötzlich zurückzogen oder nicht mehr reagierten. Diese Momente waren ernüchternd und haben mir sehr klar gezeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verbindlichkeit umgehen. Gleichzeitig war genau das eine der wichtigsten Lektionen dieses Jahres.
Denn parallel dazu ist etwas anderes passiert. Menschen, die ich kaum oder nur oberflächlich kannte, haben mich unterstützt. Vor allem aus meiner Community heraus. Frauen, die selbst wenig Geld haben, haben Bücher vorbestellt, Beiträge geteilt und das Projekt weitergetragen. Diese Unterstützung hat mich tief berührt. Vielleicht, weil sie besonders gut verstanden haben, warum finanzielle Bildung für Kinder so ein wichtiges Thema ist.
Ich war viel unterwegs, habe vor Ort von der Idee erzählt, Spargläser mitgenommen, das System erklärt und Gespräche geführt. Dabei wurde mir immer klarer, dass es hier um weit mehr geht als um ein Buch. Dieses Projekt ist Ausdruck einer Haltung geworden. Meine eigene Haltung zur finanziellen Bildung hat sich 2025 deutlich verändert. Was vorher ein wichtiges Thema war, ist zu einer echten Mission geworden.
Ein besonderer Meilenstein in diesem Zusammenhang war für mich auch der Dezember 2025. Zum ersten Mal ist ein von mir selbst geschriebener Artikel in einer Elternzeitschrift erschienen. In der Family habe ich über das Thema Taschengeld geschrieben, genau über das, was mich seit Jahren antreibt. Für mich war das ein unglaublich wichtiger Moment, weil dieses Thema damit noch einmal eine ganz andere Bühne bekommen hat. Und weil es gezeigt hat, dass finanzielle Bildung für Kinder nicht nur mein Herzensthema ist, sondern gesellschaftlich relevant wahrgenommen wird.
Ich will finanzielle Bildung dahin bringen, wo sie oft fehlt, in Familien ohne Zugang, ohne Vorbilder und ohne Sicherheit. Ich sehe jeden Tag, was ein simples System bei meinem eigenen Sohn Lui verändert, und ich bin überzeugt davon, dass jedes Kind das Recht hat, diese Erfahrung zumindest machen zu dürfen.
Deshalb konnte ich dieses Projekt auch nicht loslassen. Ich habe mir zwischendurch eingeredet, dass es eben nicht geklappt hat und dass ich es dann wieder zur Seite legen muss. Aber das war nicht ehrlich. Dafür ist dieses Thema zu wichtig.
Ein besonders bewegender Moment war das große Jahresfinale der Crowdfunding-Plattform Startnext im Dezember. Unser Projekt war eines von 24 ausgewählten Projekten, und wir haben einen Sonderpreis gewonnen. Das gesamte Team der Plattform hat „Mia und Lui – Unser Taschengeld Abenteuer” zum Team-Favoriten gewählt, um die Relevanz dieses Themas noch einmal deutlich zu machen. Diese Anerkennung hat mich emotional sehr berührt.
Trotzdem stand zum Jahresende fest, dass die 12.500 Euro nicht vollständig erreicht werden. Ich musste eine Entscheidung treffen, die mir alles andere als leicht gefallen ist, und habe mich dazu entschlossen, einen Kredit aufzunehmen und damit wieder eine finanzielle Verpflichtung einzugehen. Nach all den Jahren, in denen ich endlich schuldenfrei war, war das mit großen Bauchschmerzen verbunden. Gleichzeitig wusste ich, dass es die richtige Entscheidung ist.
Heute fühlt sich dieser Schritt richtig an, weil es nicht um Konsum geht und nicht um Ego, sondern um Wirkung, Verantwortung und Zukunft. Das Buch wird 2026 erscheinen. Die Illustrationen starten im Januar, und ich hoffe sehr, dass wir im März oder April das fertige Buch in den Händen halten werden. Es wird eine Buch-Release-Party geben, zu der alle eingeladen sind, die dieses Projekt unterstützt haben und diesen Weg mitgegangen sind.
Am Ende bleibt vor allem eines: Dankbarkeit. Ich bin meinen Kindern unendlich dankbar, dass sie diesen Weg mit mir gegangen sind und mich unterstützt haben, auch in Momenten, in denen ich selbst kaum noch Kraft hatte. Genauso dankbar bin ich all den Menschen, die mich in dieser Zeit ermutigt, an mich geglaubt und mich immer wieder hochgezogen haben, wenn ich kurz davor war, alles hinzuwerfen. Dass Menschen eigene LinkedIn-Beiträge über dieses Projekt geschrieben haben, um mich zu unterstützen und sichtbar zu machen, hat mich tief bewegt und mir gezeigt, dass ich diesen Weg nicht alleine gegangen bin.
Dieses Projekt hat mich an meine Grenzen gebracht, aber es hat mich auch wachsen lassen. Und genau deshalb weiß ich heute, dass es richtig war, dranzubleiben.

Die Finanzkomplizin, ein Jahr zwischen Wachstum, Zweifel und dem Entschluss, mir treu zu bleiben
2025 war für mich als Finanzkomplizin ein Jahr mit extrem vielen Ausschlägen nach oben und nach unten. Ein Jahr, in dem unglaublich viel passiert ist, aber auch eines, das mich zeitweise müde gemacht hat. Ich habe viel aufgebaut, viel gelernt, viel ausprobiert – und gleichzeitig immer wieder hinterfragt, wie ich eigentlich arbeiten will und wer ich dabei bleiben möchte.
Ich habe in diesem Jahr enorm in mich investiert. Vor allem in Wissen. Das Thema Werbeanzeigen habe ich mir intensiv erarbeitet, weil ich Dinge nicht blind umsetzen kann. Ich muss verstehen, warum etwas funktioniert. Nur dann fühlt es sich für mich stimmig an. Dieser Anspruch zieht sich durch alles, was ich tue, und er hat mich 2025 viel Zeit und Energie gekostet, mir aber gleichzeitig eine enorme Sicherheit gegeben.
Neben all dem Lernen habe ich auch viele neue Dinge umgesetzt. Ich habe meinen Podcast „KlartextGeld“ gestartet und zwölf Folgen aufgenommen. Ich habe zum ersten Mal einen Mini-Onlinekurs veröffentlicht. Ich habe den Kurs „Mamas Money Mission“ gehalten und sechs Frauen dabei begleitet, sich grundlegendes Börsenwissen anzueignen. Jede einzelne von ihnen hat umgesetzt, und darauf bin ich unglaublich stolz. Insgesamt habe ich in diesem Jahr über 70 Frauen in unterschiedlichen Formaten begleitet, beraten, unterstützt und bestärkt. Der Finanzkomplizinnen Club ist das ganze Jahr über weitergelaufen und war für viele Frauen ein fester Anker im Finanzalltag.
Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie sehr mich dieses permanente „Du musst das so machen“-Gerede aus der Coaching- und Social-Media-Welt stresst. Ich habe Phasen gehabt, in denen ich versucht habe, Dinge umzusetzen, weil irgendwelche Gurus gesagt haben, dass man das halt so macht. In diesen Momenten habe ich mich selbst verloren. Es hat sich nicht mehr nach mir angefühlt, und es hat mir vor allem die Lust und die Freude genommen, sichtbar zu sein.
Der Wendepunkt kam genau dann, als ich innerlich ausgestiegen bin. Als ich für mich entschieden habe, dass ich mich nicht verbiegen will, nur um Reichweite oder Viralität zu bekommen. Dass ich lieber langsamer wachse, dafür aber ehrlich, authentisch und in meinem Tempo. Ab dem Moment, in dem ich aufgehört habe, anderen hinterherzulaufen, und wieder mein eigenes Ding gemacht habe, wurde es leichter. Und interessanterweise auch erfolgreicher.
2025 bin ich auf allen Kanälen gewachsen. Auf Instagram von 2.429 Followern zu Beginn des Jahres auf über 6.000 im Dezember. Auf Facebook von 16 auf über 400. Auf LinkedIn folgen mir inzwischen knapp 1.900 Menschen. Selbst auf YouTube, das ich eigentlich nur für die Buchkampagne angelegt habe, gibt es erste Abonnenten. Der Podcast wurde über 500 Mal auf Spotify gestreamt. Das alles habe ich alleine aufgebaut. Ohne Team, ohne Assistenz, ohne jemanden, der mir Arbeit abnimmt. Jeder Text, jede Mail, jeder Blogartikel, jedes Reel, jedes Konzept kommt von mir.
Das war anstrengend. Auch finanziell war dieses Jahr kein leichtes Jahr. Ich habe oft gedacht, dass es einfacher wäre, mich irgendwo anstellen zu lassen, einen geregelten Alltag zu haben und nach 8 Stunden den Laptop zuzuklappen. Aber ich weiß inzwischen sehr klar, dass das nicht mein Weg ist. Ich liebe die Freiheit, mir meine Arbeit so zu gestalten, wie sie zu meinem Leben passt, auch wenn das bedeutet, dass ich meine Zeit extrem gut organisieren muss und nicht jeder in meinem Umfeld dafür Verständnis hat.
Rückblickend war 2025 genau das Jahr, das ich gebraucht habe. Ich habe mir Wissen angeeignet, Prozesse verstanden, Dinge selbst aufgebaut und gelernt, wo meine Grenzen liegen. Vor allem habe ich gemerkt, was ich nicht mehr will. Ich spüre sehr deutlich, dass sich mein Mindset verändert. Weg vom reinen Selbstständigen-Hustle, hin zu dem Wunsch, ein echtes Unternehmen aufzubauen. Ich will Unternehmerin sein. Und ja, ich will mit meinem Business auch Geld verdienen. Nicht im Klein-Klein, sondern bewusst, klar und nachhaltig.
Viele Dinge, die ich 2025 gelernt habe, werden sich erst 2026 richtig auszahlen. Ich habe Lust auf eine neue Podcast-Staffel, ich will YouTube weiter ausbauen und mir mehr Raum für längere Inhalte nehmen. Für Social Media habe ich endlich Routinen gefunden, die mir Spaß machen und mich nicht mehr stressen. TikTok steht noch im Raum, Pinterest auch. Ich werde schauen, was wirklich zu mir passt und was vor allem meinem großen Thema dient: finanzielle Bildung für Kinder sichtbar und zugänglich zu machen.
2025 hat mich gefordert, aber es hat mich auch vorbereitet. Und genau deshalb fühlt sich der Blick nach vorne so gut an. Ich habe richtig Lust auf 2026.

2025 in Bildern











Mein Fazit zu 2025
Darauf bin ich besonders stolz
Ich bin besonders stolz darauf, dass ich dieses Jahr alles alleine gestemmt habe. Nicht nur mein Business, sondern mein gesamtes Leben. Zwei Kinder, Haushalt, Verantwortung, Organisation, Entscheidungen auch an Tagen, an denen es schwer war. Ich habe funktioniert, getragen, gehalten und weitergemacht. Das war nicht immer leicht, aber ich habe es hinbekommen.
Ich bin außerdem stolz darauf, dass ich für mich erkannt habe, wie sich mein Business wirklich richtig anfühlt. Nicht als Hochglanz-Finanzcoachin, nicht angepasst, nicht geschniegelt, sondern echt. So wie ich bin. Diese Erkenntnis war wichtig, weil sie mir gezeigt hat, dass Erfolg dann entsteht, wenn ich authentisch bleibe. Und genau das hat sich 2025 auch in meinem Wachstum auf allen Kanälen widerspiegelt.
Super stolz bin ich darauf, dass mein Kinderbuch 2026 erscheinen wird. Auch wenn es mit finanzieller Unterstützung und nicht ohne Bauchschmerzen möglich geworden ist, wird dieses Projekt Realität. Noch wichtiger als das Buch selbst ist für mich aber die Klarheit, die ich dadurch gewonnen habe. Ich habe mein Thema gefunden. Das, wofür ich stehen will.
Ich bin stolz darauf, dass ich mich bewusst gegen Ratschläge entschieden habe, die mir geraten haben, meine Zielgruppe zu verlassen und nur noch hochpreisig zu arbeiten. Ich will genau das nicht. Ich will für die da sein, die oft übersehen werden. Für Menschen, die nicht mit Geld aufgewachsen sind, die sich Unterstützung wünschen und Orientierung brauchen. Da komme ich selbst her, und dafür will ich meine Stimme nutzen. Diese Entscheidung habe ich aus Überzeugung getroffen, und darauf bin ich verdammt stolz.
Und ja, ich bin auch stolz darauf, dass ich 2025 erstmals in Magazinen veröffentlicht wurde. Ein eigener Artikel in der Family und ein Text in der Brigitte waren Meilensteine, die mir gezeigt haben, dass meine Themen gehört werden.
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Ich habe 2025 sehr klar gelernt, dass ich am stärksten bin, wenn ich ich selbst bin. Wenn ich so rede, schreibe und auftrete, wie es mir entspricht. Ich verbiege mich nicht mehr, um irgendwem zu gefallen. Diese Klarheit hat mir Selbstbewusstsein gegeben und mir gezeigt, wie viel Kraft darin liegt, sich selbst treu zu bleiben.
Dieses Jahr hat mir außerdem eine enorme innere Stärke geschenkt. Gerade weil es so herausfordernd war. Ich war oft müde, oft unsicher, manchmal frustriert, aber ich bin immer wieder mutig geblieben. Auch dann, wenn es sich erst einmal schlecht angefühlt hat. Das nehme ich mit.
Ein Satz von Laura Malina Seiler, der mich seit dem Greator Festival Anfang des Jahres begleitet, lautet: Wer bist du wirklich? Diese Frage hat viel in mir angestoßen. Meine Antwort darauf ist klarer als je zuvor.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin dankbar für die Menschen, die mich in diesem Jahr begleitet und unterstützt haben. Für all die, die mir beim Kinderbuchprojekt Sichtbarkeit geschenkt haben, an mich geglaubt und mich immer wieder aufgebaut haben, wenn ich kurz davor war, alles hinzuwerfen.
Ich bin meinen Kindern unendlich dankbar, weil sie hinter mir stehen, mich unterstützen und an mich glauben. Ich bin dankbar für neue Begegnungen und für Menschen, die das Thema finanzielle Bildung für Kinder genauso wichtig finden wie ich.
Und ich bin dankbar für meine Kundinnen und meine Community. Für persönliche Nachrichten, ehrliches Feedback und Vertrauen. Das ist alles andere als selbstverständlich.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Ich lasse das Klein-Klein zurück. Das Zweifeln, ob mein Thema relevant genug ist. Das Zerdenken. Das Kleinhalten. 2026 darf bzw. soll groß werden. Groß im Thema finanzielle Bildung für Kinder. Das ist meine Mission, und dafür will ich losgehen, klar, sichtbar und ohne mich kleiner zu machen, als ich bin.
Mein Ausblick auf 2026
Mein großes Projekt 2026
2026 steht für mich ganz klar im Zeichen eines Projekts, das 2025 zwar seinen Anfang genommen hat, aber längst noch nicht abgeschlossen ist: das Kinderbuch rund ums Taschengeld und die finanzielle Bildung für junge Kinder. Die Veröffentlichung des Buches ist dabei nur der erste Schritt. Denn wenn das Buch da ist, dann beginnt die eigentliche Arbeit erst.
Ich möchte dieses Thema 2026 weitertragen. In den Alltag von Familien, in Schulen, in Kindergärten und zu den Menschen, die täglich mit Kindern arbeiten. Die Konzepte dafür existieren bereits. Workshops für Kinder, aber auch Angebote für pädagogisches Fachpersonal, die zeigen, wie finanzielle Bildung alltagstauglich und niedrigschwellig vermittelt werden kann. Mir ist wichtig, dass dieses Wissen nicht nur in privilegierten Haushalten ankommt, sondern genau dort, wo es oft fehlt.
Gleichzeitig werde ich mich 2026 intensiv damit beschäftigen, wie dieses Buch eine größere Reichweite bekommen kann. Dazu gehören Themen wie der stationäre Buchhandel, der Verkauf über Plattformen wie Amazon und die Frage, wie das Buch langfristig verfügbar bleibt und nicht einfach ein einmaliges Projekt ist. Mein Ziel ist es, finanzielle Bildung für Kinder sichtbar zu machen und ihr den Platz zu geben, den sie gesellschaftlich verdient.
Dieses Projekt ist für mich keine Marketingidee und kein Nebenprodukt. Es ist meine Mission und 2026 ist das Jahr, in dem ich sie konsequent weiterverfolge.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Auch 2026 werde ich Frauen dabei begleiten, Ordnung in ihre Finanzen zu bringen, Zusammenhänge zu verstehen und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Es wird weiterhin Workshops geben, die sich rund um das Thema Geld organisieren, finanzielle Klarheit und alltagstaugliche Finanzsysteme drehen. Diese Formate sind für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, weil sie direkt wirken und echte Veränderung ermöglichen.
Ein weiteres Herzensprojekt bleibt der Kurs Mamas Money Mission, den ich 2026 erneut anbieten möchte. Der erste Durchgang hat mir gezeigt, wie groß der Bedarf an verständlichem, angstfreiem Grundlagenwissen rund um Börse und Investieren ist. Genau dort werde ich auch im kommenden Jahr wieder ansetzen.
Darüber hinaus wird es auch 2026 Möglichkeiten geben, über meine bestehenden Angebote, den Finanzkomplizinnen Club und verschiedene Workshopformate mit mir zu arbeiten. Welche Formate genau wann starten, erfährst du am zuverlässigsten über meinen Newsletter und meine Social-Media-Kanäle.
Wenn du also nichts verpassen möchtest, dann trag dich gern in meinen Newsletter ein und folge mir auf Instagram, LinkedIn oder Facebook. Dort teile ich regelmäßig Updates, Einblicke und neue Angebote und nehme dich auch 2026 mit durch meinen Alltag rund ums Geld, meine Arbeit und meine Projekte. Abonniere auch gerne meinen YouTube Kanal, da wird 2026 auch mehr passieren.
Natürlich kannst du mich jederzeit individuell anfragen! Schick mir einfach eine E-Mail an deborah@diefinanzkomplizin . 💌
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Mein Blick nach vorne, was 2026 für mich tragen soll
Wenn ich auf 2026 schaue, dann geht es mir nicht um eine klassische Zieleliste. Es geht mir um Richtung, um Haltung und um das, was ich weiter vertiefen möchte. Ich will sichtbarer werden mit dem Thema Geld und Kinder. Sichtbarer mit meiner Arbeit, mit meiner Stimme und mit der Überzeugung, dass finanzielle Bildung früh beginnen darf und muss. Dieses Thema wird mich 2026 ganz klar tragen.
Auch das Thema Fernsehen lässt mich weiterhin nicht los. Ich kann dazu noch nicht viel sagen, aber soviel steht fest: In diese Richtung wird sich 2026 etwas bewegen. Anders, als ich es mir ursprünglich vorgestellt habe, aber genau deshalb auch spannend. Was daraus entstehen kann, wird sich zeigen, und ich freue mich sehr darauf, diesen Weg weiterzugehen und offen zu bleiben für das, was sich daraus entwickelt.
Daneben möchte ich 2026 bewusst einfach bleiben. Ich will weitermachen mit den Dingen, die sich für mich richtig anfühlen. Einmal im Monat bloggen. Eine neue Podcast-Staffel aufnehmen. YouTube als Plattform weiter ausbauen und mir dort Raum für längere Inhalte nehmen. Nicht alles gleichzeitig, nicht perfekt, sondern so, dass es zu mir, meinem Alltag und meiner Energie passt.
Gleichzeitig möchte ich mich fachlich weiterentwickeln, aber gezielt und mit Sinn. Das Thema Schulden beschäftigt mich vor dem Hintergrund meiner eigenen Geschichte nach wie vor sehr, und ich kann mir gut vorstellen, mich hier noch tiefer fortzubilden, um Frauen in diesem Bereich noch fundierter begleiten zu können. Auch der Gedanke, mich im Bereich Börse und Investieren über eine anerkannte Weiterbildung mit Prüfung weiter zu qualifizieren, reizt mich. Nicht, um jemand anderes zu werden, sondern um meiner Arbeit ein noch stabileres Fundament zu geben und meine Expertise auch formal klar einordnen zu können.
Vor allem aber möchte ich 2026 weiter mit meiner Community gehen. Frauen begleiten, stärken und ermutigen. Wissen vermitteln, das verständlich ist und im Alltag angewendet werden kann. Räume schaffen, in denen Geld kein Tabuthema ist, sondern etwas, über das offen gesprochen werden darf. Auf Augenhöhe, ehrlich und ohne Scham.
Mein Motto für 2026 wird deshalb weitergedacht und ausgeweitet:
Über Geld spricht man nicht? Frau schon, auch mit ihren Kindern.