Mia & Lui – Unser Taschengeld-Abenteuer ist veröffentlicht
Am 2. Mai stand ich in der Gründerschmiede in Remscheid, mein Kinderbuch in der Hand, umgeben von Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, und in diesem Moment habe ich zum ersten Mal wirklich verstanden, was da in den letzten Monaten entstanden ist.
Ein Kinderbuch über Taschengeld, ja. Aber vor allem ein Beitrag zu einem Thema, das in viel zu vielen Familien immer noch zu kurz kommt: Kinder die verstehen, was Geld alles kann.
Die Release-Party war klein, persönlich und genau so, wie dieses Projekt ist: ehrlich, nahbar und mitten aus dem Leben gegriffen. Und während ich da stand, habe ich gemerkt, dass es jetzt nicht mehr nur um mein Buch geht, sondern darum, dass dieses Thema endlich in den Familien ankommt.
Alle Vorbestellungen sind verschickt, die ersten Bücher sind angekommen, und mit jeder Rückmeldung wird mir klarer, wie groß der Bedarf nach finanzieller Bildung für Kinder und nach einem funktionierenden Taschengeldsystem im Alltag wirklich ist.
Kinder können früh Geld verstehen: Worum es in meinem Kinderbuch über Taschengeld geht
In meinem Kinderbuch geht es auf den ersten Blick um Taschengeld, aber eigentlich geht es um die Frage, wie Kinder den Umgang mit Geld wirklich lernen.
Es geht um Alltagssituationen, die jede Familie kennt, in denen Kinder sich etwas wünschen, Entscheidungen treffen müssen und wir als Eltern oft merken, dass uns selbst eine klare Struktur fehlt.
Mia und Lui bekommen ihr Taschengeld nicht einfach nur ausgezahlt, sondern lernen Schritt für Schritt ein Taschengeldsystem kennen, das ihnen hilft zu verstehen, was Geld bedeutet, welche Möglichkeiten sie damit haben und warum es sinnvoll ist, nicht alles sofort auszugeben.
Dabei erleben sie, dass Geld verschiedene Aufgaben erfüllen kann und dass es einen Unterschied macht, ob man bewusst damit umgeht oder einfach nur reagiert.
Warum ich ein Kinderbuch über Geld geschrieben habe
Ich bin selbst ohne finanzielle Bildung aufgewachsen und habe sehr lange gebraucht, um zu verstehen, wie ich mit meinem eigenen Geld umgehen kann.
Ich habe mein erstes Geld verdient und direkt wieder ausgegeben, weil mir niemand gezeigt hat, wie man sinnvoll damit umgeht, und genau dieses Muster hat sich über viele Jahre durchgezogen.
Erst als ich angefangen habe, mich intensiv mit meinen Finanzen zu beschäftigen, habe ich verstanden, wie wichtig Struktur und ein funktionierendes System sind.
Und genau an diesem Punkt kam für mich die entscheidende Frage auf, warum wir den Umgang mit Geld eigentlich nicht schon als Kinder lernen.
Als ich begonnen habe, das Thema Taschengeld bewusst bei meinen eigenen Kindern umzusetzen, habe ich gemerkt, wie viel leichter es ist, wenn Kinder früh lernen, wie Geld funktioniert, und genau daraus ist dieses Kinderbuch entstanden.
Taschengeldsystem für Kinder: Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen
Das System, das in meinem Buch steckt, ist kein theoretisches Modell, sondern ein Ansatz, der im Alltag funktioniert.
Geld hat dabei vier Aufgaben: ausgeben, sparen, investieren und spenden.
Dieses Taschengeldsystem sorgt dafür, dass Kinder nicht nur Geld bekommen, sondern lernen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass Kinder ihr Geld sehen, anfassen und aktiv damit umgehen können, wodurch Kinder und Geld verstehen nicht abstrakt bleibt, sondern konkret und greifbar wird.
Und genau dieses Prinzip funktioniert nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen, die endlich Struktur in ihre Finanzen bringen wollen.
Vom Taschengeld im Alltag zum Kinderbuch über finanzielle Bildung für Kinder
Die Idee für dieses Buch ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern aus unserem Alltag heraus.
Aus Gesprächen, aus Fragen und aus den Momenten, in denen ich gemerkt habe, wie viel Kinder verstehen können, wenn man ihnen den Umgang mit Geld richtig erklärt.
Ich wollte eine Geschichte schreiben, in der Kinder sich wiederfinden und die sie dazu motiviert, selbst aktiv zu werden.
Die Illustrationen wurden von Sandra Viehweg per Hand mit Aquarell gemalt, weil mir wichtig war, dass dieses Buch genauso echt und greifbar ist wie das Thema selbst.
Kinder und Geld im Alltag: Crowdfunding, Community und der Weg zum Buch
Der Weg zu diesem Kinderbuch wurde über eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext finanziert und war eine der intensivsten Phasen dieses Projekts.
In dieser Zeit habe ich viel über Kinder und Geld gesprochen und gemerkt, wie viele Eltern sich genau bei diesem Thema unsicher fühlen.
Die Unterstützung aus meiner Community war dabei entscheidend, weil viele Menschen gesehen haben, wie wichtig finanzielle Bildung für Kinder ist.
Die Release-Party in der Gründerschmiede Remscheid war am Ende der Moment, in dem alles zusammenkam.
Warum mir das Thema Kinder und Geld 2026 immer wichtiger geworden ist
Anfang 2026 habe ich gemerkt, dass sich mein Fokus stärker auf das Thema Kinder und Geld verschiebt.
Ich habe viele Jahre Frauen dabei unterstützt, ihre Finanzen zu ordnen, aber gleichzeitig gesehen, dass wir viel früher ansetzen müssen, wenn wir wirklich etwas verändern wollen.
Ich habe den Taschengeld-Kompass entwickelt, der Eltern zeigt, wie sie ein funktionierendes Taschengeldsystem im Alltag umsetzen können, und über 200 Eltern haben sich diesen Leitfaden bereits geholt.
Parallel dazu habe ich begonnen, regelmäßig Online-Seminare zu geben, in denen ich Familien zeige, wie sie Taschengeld sinnvoll einführen und finanzielle Bildung für Kinder konkret umsetzen können.
Das Kinderbuch wurde inzwischen über 350 Mal verschickt und zeigt, wie groß der Bedarf ist.
Finanzielle Bildung für Kinder: Warum dieses Thema so entscheidend ist
Finanzielle Bildung für Kinder ist kein „Nice-to-have“, sondern etwas, das darüber entscheidet, wie sicher, selbstbestimmt und entspannt ein Mensch später mit Geld umgehen kann.
Kinder kommen nicht mit einem natürlichen Verständnis für Geld auf die Welt. Sie lernen das, was sie sehen, was sie erleben und was ihnen vorgelebt wird. Wenn Geld zu Hause kein Thema ist oder nur mit Stress, Sorgen oder Verzicht verbunden wird, dann übernehmen Kinder genau dieses Gefühl, ganz unbewusst.
Und genau da liegt das Problem.
Viele Erwachsene kämpfen heute nicht deshalb mit ihren Finanzen, weil sie zu wenig verdienen, sondern weil ihnen nie gezeigt wurde, wie man mit Geld umgeht. Wie man Entscheidungen trifft, wie man plant, wie man Prioritäten setzt.
Und genau das kann man schon als Kind lernen. Nicht über Theorie, sondern über Erfahrung und Erleben.
Wenn ein Kind eigenes Geld hat und selbst entscheiden darf, ob es sich heute etwas kauft oder auf etwas Größeres spart, dann passiert etwas, das keine Erklärung ersetzen kann. Es merkt, dass Geld endlich ist. Es versteht, dass Entscheidungen Konsequenzen haben. Und es erlebt, dass es selbst Einfluss darauf hat, was mit seinem Geld passiert.
Das sind keine „kleinen Übungen“, das sind die Grundlagen für alles, was später kommt.
Finanzielle Bildung für Kinder bedeutet deshalb nicht, ihnen früh Aktien zu erklären oder sie mit Fachbegriffen zu überfordern. Es bedeutet, ihnen einfache Strukturen zu geben, die sie verstehen und im Alltag anwenden können.
Genau darum geht es auch beim Thema Taschengeld. Taschengeld ist nicht einfach nur Geld für Süßigkeiten oder kleine Wünsche. Es ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um Kindern den Umgang mit Geld beizubringen. Vorausgesetzt, es wird nicht einfach nur gegeben, sondern sinnvoll eingebettet.
Ein funktionierendes Taschengeldsystem hilft Kindern dabei, ihr Geld bewusst aufzuteilen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Und genau diese Fähigkeiten sind es, die ihnen später den Unterschied machen.
Wenn Kinder früh lernen, wie Geld funktioniert, dann wachsen sie nicht mit Unsicherheit auf, sondern mit Klarheit. Sie entwickeln ein Gefühl für ihren eigenen Umgang mit Geld und müssen sich später nicht alles mühsam neu erarbeiten.
Das verändert nicht nur den Umgang mit Geld, das verändert den Blick auf das eigene Leben.
Und genau deshalb ist dieses Thema so entscheidend.
Taschengeld für Kinder starten: So kannst du direkt loslegen
Wenn du merkst, dass du deinem Kind einen anderen Umgang mit Geld mitgeben möchtest, dann musst du nicht alles perfekt können oder schon die komplette Lösung parat haben. Es reicht, wenn du anfängst und deinem Kind die Möglichkeit gibst, Geld wirklich zu verstehen.
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Am Ende geht es nicht darum, ob dein Kind früh alles „richtig“ macht, sondern darum, dass es überhaupt lernt, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und ein Gefühl für Geld zu entwickeln.
Und genau das beginnt nicht irgendwann, sondern genau jetzt, bei euch zu Hause.
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🕵🏻♀️ Deine Deborah | Mama, Finanzkomplizin und jetzt auch Kinderbuch-Autorin