Ein persönlicher Text über finanzielle Bildung für Kinder und warum sie kein Privileg sein darf.
Kein Verlag, kaum Budget, aber eine Mission, die mich nicht mehr loslässt und ein Buch, das Kinder finanziell stark machen soll. Auch wenn ich nicht weiß, ob ich’s schaffe.
Das hier ist mehr als ein Buch über Taschengeld, das ist mein Warum
Ich hab lange überlegt, ob ich diesen Text überhaupt schreiben soll.
Weil er viel mit mir macht.
Weil er mir Angst macht.
Und weil er mir verdammt viel bedeutet.
Aber wenn ich etwas gelernt habe in den letzten Jahren, dann das hier:
Wenn dich ein Thema nicht mehr loslässt, dann ist es genau das, was raus muss.
Und dieses Buch, das ich gerade versuche, über eine Crowdfunding-Kampagne möglich zu machen, ist kein „Projekt“. Es ist eine verdammte Herzensmission geworden.
Eine Mission für echte finanzielle Bildung für Kinder – nicht nur für die, die eh schon alles mitbekommen.
Drei Gläser, null Geld, aber ein Anfang
Alles fing mit drei leeren Marmeladengläsern an.
Keine große Idee, keine PowerPoint, kein Businessplan.
Sondern: ein echtes Problem und der Wunsch, es für meine Kinder besser zu machen.
Eins fürs Sparen.
Eins fürs Ausgeben.
Eins fürs Investieren.
Mehr hatten wir nicht.
Ich hatte Schulden, zwei Kinder, einen Haufen Sorgen und zum ersten Mal das Gefühl:
Ich muss jetzt was anders machen. Für mich und vor allem für meine Kinder.
Also hab ich angefangen, mein Geld aufzuräumen. Und Schritt für Schritt meinem Sohn und meiner Tochter zu zeigen, was ich nie gelernt habe:
Wie man mit Geld umgehen kann.
Und was soll ich sagen: Es hat funktioniert.
Mein Sohn ist heute sieben und hat einen Umgang mit Geld, den ich selbst Jahrzehnte lang nicht hatte.
Er spart. Er überlegt. Er trifft Entscheidungen. Und er versteht, was da eigentlich passiert.
Nicht, weil ich ihm das alles wie eine Lehrerin eingebläut habe.
Sondern weil er es jeden Tag lebt.
Mit seinem kleinen Portemonnaie.
Mit seinen Gläsern.
Mit seinen eigenen Fragen und eigenen Antworten.
Genau das ist für mich: finanzielle Bildung für Kinder, alltagstauglich, echt, lebendig.
Von der Idee zur Ablehnung: „Nicht innovativ genug“
Irgendwann war mir klar: Das müssen mehr Familien erleben können.
Also hab ich gedacht: Okay, ich entwickle daraus was. Ein alltagstaugliches Taschengeld-System für Kinder ab 5. Mit allem drum und dran.
Und dann kam die Idee:
Was, wenn ich daraus ein Kinderbuch mache? Eine Geschichte, zum Vorlesen, zum Verstehen, zum Mitfühlen, direkt aus dem echten Leben.
Ich hab mich hingesetzt, geschrieben, konzipiert, gefeilt und mich mit dieser Idee für ein Gründerstipendium beworben.
Und was kam zurück?
„Nicht innovativ genug.“
Tja. Da sitzt du dann, mit deiner Idee, mit deiner Energie, mit deinem „Ich will was verändern“.
Und jemand, der deinen Alltag nicht kennt, sagt dir: „Reicht nicht.“
Es hat mich getroffen.
Es hat mich wütend gemacht.
Und es hat etwas in mir ausgelöst:
Jetzt erst recht, ich mach’s trotzdem, alleine, irgendwie.
Denn meine Haltung heute ist: Finanzielle Bildung für Kinder darf kein Luxus sein, sondern ist absolut notwendig.
Mein Weg zur Crowdfunding-Kampagne
Ich starte meine Crowdfunding-Kampagne.
Ohne großes Budget, ohne Verlag, ohne PR-Maschinerie.
Und weißt du was? Es ist verdammt schwer.
Ich habe keine riesige Reichweite.
Ich hab keine Medienkontakte.
Ich hab keine Agentur, die für mich pitcht.
Ich hab nur mich.
Und diese eine Mission:
Dass jedes Kind versteht, wie Geld funktioniert.
Dieses Buch soll nicht in Hochglanz in den Bücherregalen von Akademikerhaushalten verstauben.
Es soll in Kitas, in Grundschulen, auf dem Wohnzimmertisch von Familien stehen, die oft nicht wissen, wie sie am Monatsende klarkommen.
Weil genau dort braucht es neue Impulse. Andere Geschichten. Und einfache Wege.
Finanzielle Bildung für Kinder darf kein Privileg sein. Jedes Kind hat ein Recht darauf, unabhängig davon, wieviel Geld oder Wissen zu Hause vorhanden ist.
Worum geht’s in dem Buch eigentlich?
Was Kinder über Geld lernen, entscheidet über ihre finanzielle Zukunft. Mia & Lui – Unser Taschengeld-Abenteuer ist eine liebevolle Geschichte aus dem echten Alltag, die zeigt: Taschengeld kann mehr sein als ein paar Münzen: es kann wachsen, Freude schenken und kleine & große Träume erfüllen.
Ein Kinderbuch über ein modernes Taschengeldsystem mit drei Gläsern und einem Portemonnaie, zum Ausgeben, Wünsche erfüllen, Spenden & Investieren. Keine Fantasietiere, kein Zahlenland, sondern echte Kinder in einer echten Geschichte aus dem Familienleben.
Das Buch zeigt, wie Kinder spielerisch und ganz nebenbei lernen, mit Geld umzugehen. Entstanden ist es auf Basis eines selbst erprobten Systems, das in meiner Familie seit über zwei Jahren gelebt wird, Tag für Tag, Glas für Glas.
Ein Buch, das jedem Kind etwas fürs Leben mitgeben kann.
Ich hab Angst und trotzdem mach ich’s
Weil mir schlicht das Geld fehlt, um es professionell illustrieren und drucken zu lassen, deshalb gehe ich den Weg über die Crowdfunding-Kampagne.
Weil Sichtbarkeit heute oft heißt: Zahlen, Ads, Kontakte, Pushen.
Weil ich abends im Bett liege und denke: Was, wenn das alles nicht reicht?
Aber dann gucke ich auf meinen Sohn.
Auf seine Gläser.
Auf die Art, wie er über Geld spricht.
Und ich weiß: Doch, es reicht, weil es funktioniert und weil es wichtig ist.
Ich kann nicht mehr zurück. Ich will nicht mehr zurück.
Ich muss dieses Buch machen.
Weil es nicht nur irgendeine Idee ist. In den letzten Wochen ist mir nochmal so klar geworden, wie wichtig das Thema ist, für Familien, für Kinder, für unsere ganze Gesellschaft.
Schau dir die aktuellen Schuldenzahlen an, immer mehr junge Menschen sind überschuldet. Warum? Weil niemand ihnen beigebracht hat, wie man mit Geld umgeht. Und genau das will ich ändern, nicht irgendwann, sondern JETZT.
Das hier ist eine verdammte Mission, weil es eigentlich so einfach wäre, wenn früh damit anfängt.
Worum es hier wirklich geht
Es geht um Chancengleichheit.
Es geht darum, dass finanzielle Bildung nicht nur in gut situierten Haushalten stattfindet.
Es geht darum, dass Kinder nicht nur lernen, wie man rechnet, sondern wie man denkt, entscheidet, Verantwortung übernimmt.
Und ja, es geht um Hoffnung.
Die Hoffnung, dass ein kleines, simples Marmeladenglas-System mehr verändern kann als man glaubt.
Finanzielle Bildung für Kinder heißt nicht, dass sie Zinsen ausrechnen sollen.
Sondern dass sie verstehen: Ich kann Entscheidungen treffen, ich kann planen, ich kann sparen, ich darf träumen.
Was du tun kannst
Unterstütz die Crowdfunding-Kampagne, damit dieses Buch Realität wird und zwar auf deine Art.
Ob mit einer Spende, mit einer Vorbestellung oder indem du den Link zur Kampagne teilst: Jeder Beitrag hilft. Wirklich.
Und wenn du beruflich oder privat mit Kindern zu tun hast, ob in einer Kita, Grundschule oder einer anderen Einrichtung, dann mach diese Kampagne sichtbar. Sprich drüber, bring sie ein, gib sie weiter.
Je mehr Menschen davon erfahren, desto größer die Chance, dass dieses Buch dort landet, wo es am meisten gebraucht wird.
Du brauchst Infomaterial oder willst die Kampagne weitergeben? Schreib mir gern über deborah@diefinanzkomplizin 💌 ich stelle dir alles zur Verfügung, was du brauchst.
Mein Schlusswort
Ich hab kein Verlagshaus im Rücken.
Aber ich hab meine Stimme, meine Geschichte und den festen Glauben:
Was Kinder über Geld lernen, begleitet sie ein Leben lang.
Und Eltern, die ihren Kindern den Raum geben, mit Geld zu lernen, schenken ihnen viel mehr als nur finanzielle Bildung.
Sie schenken ihnen Selbstvertrauen, Mut und die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.
Es sind oft die kleinen Momente, die Großes bewirken.
Ein Glas, ein Gespräch, ein gemeinsamer Blick auf ein paar Münzen und plötzlich entsteht etwas, das bleibt:
Vertrauen, Selbstständigkeit, der Glaube: Ich kann das.
Danke, dass du diesen Weg mitgehst.
Danke, dass du hilfst, dieses Buch möglich zu machen.
🕵🏻♀️ Deine Deborah
Mama, Finanzkomplizin und vielleicht bald: Kinderbuchautorin.
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